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Rückgang des Bürofertigstellungsvolumens in Europa um ein Drittel laut Savills

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Laut einer aktuellen Untersuchung von Savills, einem renommierten Immobilienberatungsunternehmen, hat sich das Volumen der neu fertiggestellten Büroflächen in europäischen Städten im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent verringert. Dies entspricht einem Rückgang auf 3,3 Millionen Quadratmeter und markiert den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Für das Jahr 2024 prognostiziert Savills einen Anstieg um 30 Prozent auf 4,3 Millionen Quadratmeter, gefolgt von einem leichten Rückgang auf 4,2 Millionen Quadratmeter im Jahr 2025.

In den letzten Jahren sahen sich Projektentwickler mit erheblichen Kostensteigerungen konfrontiert, die sich negativ auf ihre Projektpipelines auswirkten. Die Baukosten für Bürogebäude in Europa sind seit 2019 um etwa 50 Prozent gestiegen, während Verzögerungen bei den Fertigstellungsterminen vor allem aufgrund von Arbeitskräftemangel auftraten. Ein Drittel der für 2023 geplanten Büroflächen wurde nicht rechtzeitig fertiggestellt und auf die Jahre 2024 und 2025 verschoben.

Mike Barnes, Associate Director European Research bei Savills, betont, dass das Gesamtvolumen der spekulativen Büroflächen in Europa in der Pipeline im Jahresvergleich um 21 Prozent gesunken ist. Dies könnte zu einem möglichen Rückgang der Leerstandsraten führen. Die spekulative Entwicklungspipeline macht nun nur noch 2,1 Prozent des Gesamtbestands aus.

Savills geht davon aus, dass die Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen in den nächsten zwölf Monaten steigen wird, was zu einem allmählichen Rückgang des Angebots und einer weiteren Erhöhung der Spitzenmieten führen könnte. Budapest, Lissabon und Barcelona haben den höchsten Anteil an spekulativen Flächen, die bis Ende 2025 fertiggestellt werden sollen. In deutschen Städten reichen die Anteile von 0,5 Prozent in Hamburg und München bis zu 3,7 Prozent in Berlin.

James Burke, Director European Capital Markets & Global Cross Border Investment bei Savills, warnt davor, dass die rückläufigen Baubeginne in ganz Europa bis 2027/2028 zu einem Mangel an erstklassigen Büroflächen führen könnten. Berlin verzeichnet mit 812.800 Quadratmetern das höchste Gesamtvolumen an spekulativen Flächen unter den europäischen Städten.

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