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Analyse: Hohe Nachfrage nach Häusern in allen Preissegmenten an der Ostsee

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Die Ostseeküste gilt nicht nur als eines der beliebtesten Feriendomizile, sondern lockt auch viele Immobilieninteressenten in den Norden. Dort wohnen, wo andere Urlaub machen – dieser Gedanke kommt einigen Küstenurlaubern bei ihrem Besuch. Hinzu kommt, dass die Auswirkungen der Pandemie die Sehnsucht nach einem Zweitwohnsitz, der auch Erstwohnsitz werden könnte, im eigenen Land verstärkt haben. Der Immobiliendienstleister von Poll Immobilien hat daher die Immobilienpreisentwicklung für Einfamilienhäuser in den Landkreisen, kreisfreien Städten und auf den Halbinseln und Inseln an der Ostseeküste analysiert und die Kaufpreise des ersten Quartals 2022 mit dem Vorjahresquartal verglichen.

Die drei Spitzenreiter mit den teuersten Quadratmeterpreisen bei Häusern an der Ostseeküste sind neben der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst, die Insel Fehmarn und die Hansestadt Lübeck. Auf Fischland-Darß-Zingst zahlen Kaufinteressenten im Schnitt 4.792 Euro pro Quadratmeter für ein Haus, auf Fehmarn 4.198 Euro pro Quadratmeter und in Lübeck 4.020 Euro pro Quadratmeter. Ein Blick auf besonders beliebte Orte wie Timmendorfer Strand mit durchschnittlich 6.163 Euro pro Quadratmeter oder auch Scharbeutz mit 4.774 Euro pro Quadratmeter (beide im Kreis Ostholstein gelegen) zeigt allerdings, dass vereinzelte Standorte anderer Regionen der Ostseeküste auch über dem Preisniveau der Spitzenreiter in der Analyse liegen.

Interessant sei auch die Entwicklung der Kaufpreissteigerungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während die Kaufpreise in Fischland-Darß-Zingst um 19,8 Prozent und in Lübeck um 23 Prozent in die Höhe kletterten, verzeichnet die Insel Fehmarn mit 28,3 Prozent die zweitstärkste Preissteigerung im gesamten Ranking. Mit nur wenig Abstand zum Drittplatzierten folgen der Landkreis Ostholstein und die Hansestadt Rostock. In Ostholstein müssen Interessenten aktuell mit einem Quadratmeterpreis von circa 3.930 Euro rechnen – das entspricht einer Preissteigerung um 26,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Rostock lag der durchschnittliche Preis für ein Haus im ersten Quartal 2022 bei 3.928 Euro pro Quadratmeter und damit 23,8 Prozent höher als im ersten Quartal 2021. Am günstigsten ist es entlang der deutschen Ostseeküste in den Landkreisen Vorpommern-Rügen und Vorpommern-Greifswald. In Vorpommern-Rügen kletterten die Immobilienpreise um 23,8 Prozent auf derzeit 2.295 Euro pro Quadratmeter, in Vorpommern-Greifswald um 21,1 Prozent auf 1.779 Euro pro Quadratmeter. Noch unter 3.000 Euro pro Quadratmeter liegen Einfamilienhäuser auf der Insel Rügen. Dort stiegen die Quadratmeterpreise im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14,7 Prozent auf derzeit circa 2.773 Euro.

Auffällig sei, dass sowohl die niedrigste als auch die höchste Preissteigerung gegenüber dem Vorjahresquartal im Mittelfeld der analysierten Regionen zu finden sind. Während die Immobilienpreise in Kiel und Flensburg im ersten Quartal 2022 um jeweils 13,3 Prozent gestiegen sind, kletterten die Quadratmeterpreise bei den Häusern im Landkreis Plön um 28,9 Prozent, der damit höchsten Preissteigerung im ersten Quartal 2022 an der Ostseeküste. Immobilienkäufer müssen in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt Kiel mit circa 3.788 Euro pro Quadratmeter für ein Einfamilienhaus rechnen, im Landkreis Plön mit 3.467 Euro pro Quadratmeter, auf der Halbinsel Usedom mit 3.254 Euro pro Quadratmeter und in der kreisfreien Stadt Flensburg mit 3.156 Euro pro Quadratmeter. (DFPA/mb1)

Die von Poll Immobilien GmbH hat ihren Hauptsitz in Frankfurt am Main. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Vermittlung von Immobilien in bevorzugten Wohn- und Geschäftslagen. Mit mehr als 350 Shops und über 1.500 Kollegen ist Von Poll Immobilien, mit den Sparten Von Poll Commercial, Von Poll Real Estate sowie Von Poll Finance, neben Deutschland, auch in Österreich, der Schweiz, Spanien, Griechenland, Portugal, Ungarn, Italien, den Niederlanden, Frankreich, und Luxemburg vertreten.

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