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Aengevelt analysiert anziehendes erstes Halbjahr am Frankfurter Büromarkt

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Nach Analysen des Immobiliendienstleisters Aengevelt erzielte der Frankfurter Büromarkt im ersten Halbjahr 2022 einen Büroflächenumsatz (inklusive Eigennutzer) von rund 193.000 Quadratmetern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (erstes Halbjahr 2021: 170.000 Quadratmeter) bedeutet dies einen Anstieg um 13 Prozent. Zudem erreicht der Wert nahezu das Dekadenmittel (Durchschnitt erstes Halbjahr 2012 bis 2021: 200.000 Quadratmeter jährlich).

Für das Gesamtjahr 2022 prognostiziert Aengevelt für Frankfurt angesichts eines traditionell umsatzstärkeren zweiten Halbjahres einen Büroflächenumsatz um 480.000 Quadratmeter. Dieser Wert läge sieben Prozent über dem Vorjahreswert (2021: rund 449.000 Quadratmeter) und würde zudem bis auf zwei Prozent das Zehnjahresmittel (Durchschnitt 2012 bis 2021: 491.000 Quadratmeter jährlich) erreichen. Dazu Viktor Muthesius, Leiter Gewerbliche Vermietung von Aengevelt Frankfurt: „Der Blick auf die aktuellen Halbjahreszahlen stimmt uns zuversichtlich. Frankfurt konnte im ersten Halbjahr 2022 zwar erwartungsgemäß noch nicht vollständig an die Vermietungsleistung vor der Pandemie anknüpfen, doch der Büromarkt der Mainmetropole hat sich innerhalb kürzester Zeit weiter stabilisiert. Wir rechnen daher mit einem dynamischen und vermietungsreichen zweiten Halbjahr.“

Baute sich die kurzfristig verfügbare Angebotsreserve (bezugsfähig innerhalb von drei Monaten) bis Ende 2019 kontinuierlich auf 740.000 Quadratmeter Bürofläche ab, erfolgte im ersten Halbjahr 2020 eine Trendumkehr, die sich bis Ende 2021 mit einer Angebotsreserve von rund 1.030.000 Quadratmeter fortsetzte. Im ersten Halbjahr 2021 analysiert Aengevelt Research wieder einen moderaten Abbau der Angebotsreserve auf 968.000 Quadratmeter bis Ende Juni 2022. Gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt (Ende Juni 2021: 890.000 Quadratmeter) bedeutet dies dennoch einen Anstieg um rund neun Prozent. Die Leerstandsquote hat sich analog dazu von rund 7,7 Prozent Ende Juni 2021 auf rund 8,4 Prozent des Frankfurter Gesamtbestandes in Höhe von rund 11,6 Millionen Quadratmeter Bürofläche erhöht. Bis Ende 2022 prognostiziert Aengevelt Research einen weiteren Anstieg des Büroflächenangebotes auf rund 1.050.000 Quadratmeter.

Für das Gesamtjahr 2022 zeichnet sich ein rückläufiges Fertigstellungsvolumen von rund 140.000 Quadratmetern ab. Das sind 30 Prozent beziehungsweise 37 Prozent Bürofläche weniger als in den beiden Vorjahren (2021: 200.000 Quadratmeter; 2020: 221.000 Quadratmeter). Die gewichtete Spitzenmiete hat im ersten Halbjahr 2022 in Frankfurt gegenüber dem Jahresende 2021 leicht um 0,30 Euro pro Quadratmeter nachgegeben und stellt sich aktuell auf 45,20 Euro pro Quadratmeter (Ende Juni 2021: 45 Euro pro Quadratmeter). Die mittlere Miete in Citylagen verbleibt nahezu unverändert auf 27,10 Euro pro Quadratmeter (Ende Juni 2021: 27 Euro pro Quadratmeter). Bis Ende 2022 erwartet Aengevelt einen Wiederanstieg der Spitzenmiete auf plus/minus 46 Euro pro Quadratmeter. (DFPA/mb1).

Aengevelt ist ein Immobiliendienstleister mit Sitz in Düsseldorf. Das Unternehmen wurde 1910 gegründet und beschäftigt rund 130 Mitarbeiter.

www.aengevelt.com

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